Tipps und Tricks

Türchen 17 – Zeit für Entspannung

Das 17. Türchen öffnet sich und heute haben wir das Vergnügen, dass wir einen Beitrag zur Aktion ‚Positiv durch den Advent 2016‘ mit dem Hashtag #dastutgut beitragen.

Insbesondere die Adventszeit ist eine Zeit der Rückblicke, eine Zeit der Besinnung aber auch eine Zeit der Feste, Feiern und des eigenen persönlichen Weihnachtsstresses. Es geht heute darum, wie man es schaffen kann, dass es insbesondere Weihnachten besinnlich bleibt und wie man es lösen kann, dass die Adventszeit vor allem eins ist:

Zeit für Entspannung

In der Adventszeit ist es so, dass viel auf einen einbricht. Insbesondere die Suche nach passenden Geschenken und die anstehenden Weihnachtsfeiern sind Themen, die jedes Jahr auf einen einbrechen. Üblicherweise nimmt man, soweit es möglich ist, ein paar Tage Urlaub und kümmert sich dann um die Angelegenheiten, die noch anliegen, während das Jahr ausklingt. Leider führt gerade dies aber dazu, dass man nicht zur Ruhe kommt und von seinem Urlaub recht wenig hat. Kommt es dann während Feiertage zu Streitigkeiten in der Familie, so ist es mit der Besinnlichkeit vorbei. Von der Entspannung reden wir mal besser nicht 😉

Schauen wir uns ein paar Überlegungen an, wie man dies minimieren kann.


1. Urlaub ist Urlaub … oder: Auch mal ’nein‘ sagen!

Das, was erst mal simpel klingt wird leider allzu oft übersehen. Der Urlaub, den man von der Arbeit nimmt ist für die Erholung gedacht, denn um zu arbeiten brauche ich keinen Urlaub nehmen. Man sollte also, inmitten aller Vorbereitungen, die man macht, auch an sich denken und zu einer anstehenden Weihnachtsfeier auch mal nein sagen.


2. Arbeit ist Arbeit … oder: Freizeit ist Freizeit … oder: Lass mal los!

Die Arbeit sollte auf der Arbeit bleiben. Wenn man sich Arbeit mit nach Hause nimmt (egal, ob man nun Urlaub oder nur Feierabend hat) kommt man nicht zur Ruhe. Dies kann zur Folge haben, dass man sich in seiner Freizeit mit Problem beschäftigt, die eigentlich auf die Arbeit gehören. Das gilt übrigens auch (und meines Erachtens insbesondere) für Menschen, die selbstständig arbeiten.

Wie kann man der Falle entkommen, dass man Arbeit mit nach Hause nimmt?
Es helfen schon ein paar einfache Strategien, damit man mal durchatmen kann:

  • Sport nach der Arbeit: Ihr könnt mit dem Rad zur Arbeit fahren? Super! Macht das, so oft es geht. Insbesondere auf dem Rückweg könnt Ihr bei der Fahrt den Tag Revue passieren lassen und seid dann mit dem Gröbsten durch, wenn Ihr zuhause seid. Gleiches gilt auch fürs Joggen/ Fitnessstudio oder ähnlichen Sport, das geht aber eher in den nächsten Punkt rein.
  • Zeit zum Aufregen: Nehmt Euch nach der Arbeit bewusst 10-15 Minuten Zeit, in der ihr Euch intensiv mit dem vergangenen Tag befasst. Tausch Euch mit Eurem Lebenspartner oder Tier aus, schreibt Tagebuch oder werdet Eure Gefühle in irgendeiner Weise los, die zu Euch passt
  • Vermeidet Arbeitsthemen: Es lässt sich nicht immer vermeiden, aber wenn man versucht, so gut es geht, Themen, die mit der Arbeit zu tun haben nicht anzusprechen und auch nicht drüber nachzudenken, dann spricht man mehr über Freizeitthemen bzw. denkt mehr darüber nach

3. Es muss nicht perfekt sein … schön reicht!

Kommen wir mal zu den Feiertagen, die ja immer mal dafür gut sind, dass man sich streitet.

Eine große Herausforderung ist es, meiner Meinung nach, dass man dazu neigt es immer allen recht machen zu wollen. Und Recht machen heißt in diesem Fall: Es muss alles perfekt sein.

Es gibt im Bereich der Hypnose eine Regel, die besagt:

Jede bildhafte Vorstellung, die uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu verwirklichen.

‚Alles perfekt‘ bedeutet aber leider, dass man nichts mehr besser machen kann!

Aber muss es perfekt sein, wenn wir es schön haben wollen? Dann reicht es, dass es schön ist. Wenn wir nun einen Glaubenssatz/ eine Autosuggestion nutzen, welcher aussagt:

Wenn das Fest schön ist, dann freue ich mich und das Fest wird noch schöner.

So kann man über kleine Unzulänglichkeiten hinwegsehen, sich selber freuen, dass es schön ist und dadurch sogar dafür sorgen, dass man das Fest als noch schöner empfindet. Probiert es mal aus. Sagt Euch in den Tagen diesen Satz mehrfach täglich selber, oder hängt diesen Spruch irgendwo hin:

Wenn das Fest schön ist, dann freue ich mich und das Fest wird noch schöner.


4. Gegenseitige Hilfe

Etwas, dass zunächst wie ein weihnachtliches Klischee klingt ist wichtig. In Deutschland ist der 24.12. leider kein Feiertag und auch am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es Menschen die arbeiten müssen.

Wenn man nun zum Beispiel im Einzelhandel arbeitet und am Heiligabend bis 14 Uhr an der Kasse sitzt, so kann es in der Tat dazu kommen, dass man zuhause recht wenig Interesse daran hat auch noch arbeiten zu müssen, indem man den Braten etc. vorbereitet.

Helft Euch gegenseitig, damit alle etwas von den Feiertagen haben.

Wenn jeder mit anpackt, dann ist es für den einzelnen nur noch ein Bruchstück an Arbeit und kann sogar als Ablenkung von der Arbeit genutzt werden (siehe Punkt 2)


Fazit und Bonus: Einfach mal raus aus dem Altagstrott

Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage immer dann eine Zeit für Entspannung werden, wenn …

  • die Arbeit einfach Arbeit sein darf,
  • man die Ziele einfach nicht so hoch setzt, denn Fehler sind menschlich und machen uns aus
  • es ausreicht, dass das Fest schön und nicht perfekt ist
  • man gedanklich abschalten kann
  • man entspannt.

Insbesondere zum letzten Punkt haben wir noch einen Bonus für Euch. Eine Entspannungsreise auf eine Wiese. Nur in Gedanken und ohne los zu müssen. Das Intro mag etwas lang erscheinen, aber lasst es ruhig auf Euch wirken, denn außer den ersten ca. 3 Minuten gehört auch die Erklärung, wie so eine Reise funktioniert bereits zum Enspannungsteil 🙂

 

 

Alternativ hier der Download als MP3 (Rechtsklick -> Ziel speichern unter):

Entspannungsreise

Macht es Euch gemütlich und lehnt Euch zurück.

Wir wünschen Euch eine entspannte Adventszeit

Jens und Kristina

 

PS: Wenn Ihr generell mal zur Ruhe kommen wollt oder Herausforderungen mit Eurer aktuellen Lebenssituation habt, so sprecht uns gerne an: Kontakt

Türchen 10 – Selbstgemachter Eierlikör

Auch heute darf das Türchen geöffnet werden und es ist in der Tat etwas, dass einigen Menschen helfen kann.

Ein ‚Last Minute Weihnachtsgeschenk‘ wird präsentiert von der Claudia Borisic-Groeger. Sie präsentiert ein Rezept für einen

Selbstgemachten Eierlikör

Hier der Link zu dem Rezept:

http://hp-gross-selbeck.de/wp-content/uploads/2016/11/Rezept-Eierliko%CC%88r-2.pdf

Und, weil es so schön ist, hier die Gesamtübersicht

https://www.heilpraktiker-foren.de/threads/positiv-durch-den-advent-2016-aktion-das-tut-gut.24469/

Wir wünschen Euch viel Spass beim Testen, Verkosten und Verschenken

Jens und Kristina

Positiv durch den Advent 2016 – Aktion „Das tut gut!“

Heute haben wir den ersten Advent und die Öffnung des ersten Türchens des Adventskalenders steht bald ins Haus.

Passend dazu gibt es die Aktion

Positiv durch den Advent 2016 – Aktion „Das tu#dastutgutt gut!“

 

Verschiedene Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie, die über das Forum http://www.heilpraktiker-foren.de vernetzt sind, haben sich auch dieses Jahr wieder von der Idee begeistern lassen, dass es in der Zeit vom 01. Dezember bis zum 24. Dezember eine gute Nachricht geben wird. Diese Nachricht wird auf der Webseite des jeweiligen Heilpraktikers (für Psychotherapie) erscheinen, in den sozialen Medien wird es verbreitet und natürlich auch hier auf dieser Seite.

Natürlich leisten wir auch einen Beitrag. Wann der erscheinen wird? Nun dies wird sich wohl nur lösen lassen, wenn Ihr immer mal rein schaut.

Gerne könnt Ihr diese Aktion teilen und darauf aufmerksam machen.

Haltet einfach die Augen offen nach dem Hashtag #dastutgut

Die Übersicht der Beiträge und alle Links findet Ihr gesammelt hier:

https://heilpraktiker-foren.de/threads/positiv-durch-den-advent-2016-aktion-das-tut-gut.24469/

 

Bis dahin habt noch einen schönen ersten Advent

Jens und Kristina Rhinow

Rezept: Ginger Ale, Eistee und Kräuterlimonade

Hallo zusammen,

Kristina hat ein Video gemacht, bei dem Ihr seht, wie man kinderleicht Ginger Ale, Eistee und Kräuterlimonade selber machen könnt. Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen … bitte nehmt nur 40 Gramm (statt 140) Ingwer !! Wasser dann je nach Geschmack.

 

Wir hoffen, dass Ihr etwas mit dem Rezept anfangen könnt und wünschen guten Appetit.

Viele Grüße

Jens und Kristina Rhinow

Einfach machen oder: Praktische, kurze Gedanken zur Lebenshilfe

Warum denken wir so viel nach? Warum fragen wir uns immer: „Was wenn … ?“? Wie kann man schneller zufrieden sein? Einfach machen heißt das Geheimnis:

Praktische, kurze Gedanken zur Lebenshilfe

Ich habe vor kurzem einen Text von Greg Plitt (geb. 03.11.1977 gest: 17.01.2015) übersetzt, weil ich sehr betroffen von seinem Tod war und auch das Ganze mit Euch teilen wollte:

Du brennst nicht mental aus, denn du brennst immer körperlich aus. Der Unterschied zwischen einem Gewinnertyp und einem Verlierer hat nichts mit der Genetik zu tun, nichts mit dem Potential.

Du musst mit einem Muskelkater leben, den Du nie (vorher) gefühlt hast. Das soll so sein. Es heißt, dass Du einen Muskel benutzt, den Du nie vorher genutzt hast. Dein Körper erwacht. Du wusstest das nicht. Mental warst Du nicht darauf vorbereitet. Du denkst, da läuft was falsch, das sollte nicht so sein. Nein, es ist Zeit für Dich weiter zu machen. Du trainierst. Komm zurück und schau in den Spiegel und sag: „Ich sehe nichts. Ich sehe keine Veränderung.” Nun, das ist, weil Du Dich nicht weit genug getrieben hast und dein Körper keinen Grund hat sich zu verändern. Wenn Du diesen Weg gehen willst, dann musst Du wissen, dass es erst abwärts geht bevor es aufwärts geht und es dann höher geht als Du jeweils warst.

Opfere heute für morgen. Wenn ich heute nicht mehr hoch kann ist das ok für mich, denn morgen werde ich wieder stehen und dann mache ich es wieder. Im Leben ist es nicht derjenige mit der besten Genetik, der gewinnt.

Nicht der mit dem größten Potential. Es ist derjenige mit der größten Ausdauer. Immer wieder aufstehen wollen, weitermachen wollen…immer wieder. Und das ist der Typ, der Du sein musst.

Notiere was Du isst, deine Trainingsgewohnheiten, wie Du Dich fühlst. Nimm ein Foto an Tag-1 auf und klebe es an den Spiegel. Da will ich nie wieder sein. Das ist Tag-1. Sag Lebewohl dazu. Auf der Rückseite dieses Bildes schreibst Du Dein Gewicht, deine Größe, alle Deine Informationen, Dein Körperfett. Nimm die Daten Deiner Arme, Dein Gewicht, Deiner Oberschenkel und schreib auf wo Du startest. Wenn es hart wird und Du glaubst, dass Du nicht voran kommst, dann geh zurück zu Tag-1 und schau es Dir an. Du kannst es fühlen, dass es hilft. Es ist kein einfacher Weg.

In 90 Tage laufe ich einen Marathon, in 90 Tagen gehe ich zu einem Bodybuilding Wettbewerb, in 90 Tagen habe ich ein Familientreffe, ein Klassentreffen. Ich will besser denn je aussehen. 90 Tage um die Person zu werden, die ich sein will.

In 90 Tagen machen wir aus diesem Traum Realität. Heute ist eine  dieser 90 Chancen. Ihr kämpft gegen die Angst an die Euch entweder aufbauen oder zerstören kann. Ich liebe Angst. Warum? Hinter jeder Angst steckt der Mensch, der man sein will.

Angst ist selbst auferlegt. Sie verschwindet nicht einfach so. Du hast sie erschaffe, Du kannst sie auch zerstören. Es ist nicht greifbar. Wenn Ihr Euch Eurer Angst stellt, dann werdet Ihr feststellen, dass sie nicht so riesig ist. Wenn Ihr Euch Eurer Angst stellt, dann wer Ihr sagen: Oh, davor bin ich immer weggelaufen? Es ist so winzig. Ich stelle mich der Angst und sehe: Oh, ich kann sie zurückschlagen.

Energie ist nie verloren, sie wird transformiert. Diese negative Energie, die Angst, zerstört sie. Sie kommt zurück als Vertrauen.  Wozu bin ich noch fähig? Was gibt es noch, dem ich den Rücken zuwende? Wovor laufe ich noch weg, was gar nicht nötig wäre? Wozu kann ich mich noch überwinden? Geht dem nach und gebt alles was Ihr habt. Wenn Ihr Rückschläge erleidet, dann habt Ihr es zumindest versucht. Ich habe oft versagt, aber das ist zehnmal besser als jemand, der sagt „Was wäre wenn“… „Was wäre wenn“ hat es niemals auch nur probiert. „Was wäre wenn“ hat niemals mit dem Training angefangen.“

Natürlich bezieht sich diese Motivationsrede auf Bodybuilding. Aber sie gilt genauso für jeden anderen Bereich unseres Alltags. Lebenshilfe in Perfektion.

Es gibt zu viele Menschen, die immer nur überlegen, was sie machen könnten und es nicht machen. Warum? Nun in der Regel, weil sie Angst haben zu scheitern. Und warum haben sie Angst zu scheitern? In der Regel, weil sie nicht wissen, ob sie es schaffen. Und hier wird deutlich, was das Problem an den „Was wäre wenn … ?“ Menschen ist: Angst zu scheitern, weil man nicht weiß, ob man es schafft, weil man es noch nie probiert hat, weil man Angst hat es nicht zu schaffen … ein Teufelskreis. Aber kann man ihn durchbrechen?

Ja natürlich, dies will uns dieser schöne Text oben ja sagen. Wenn ich eine Beratung mache, dann ist das wichtigste, dass der Klient erkennt, dass das Potential, das notwendig ist etwas zu schaffen, nicht von mir kommt sondern schon immer in ihm/ihr gesteckt hat. Jeder Mensch ist zu so vielem, wunderbarem fähig. Dieses Potential zugänglich machen, dass ist Lebenshilfe bzw. Lebensberatung.

In Wilhelmshaven und Umgebung beobachte ich in letzter Zeit, dass nach und nach die Selbsthilfe in Vergessenheit gerät. Mir wurde zugetragen, dass z.B. die Anonymen Alkoholiker keine Meetings mehr in Wilhelmshaven machen. Es scheint mir, dass gerne vergessen wird, dass Selbsthilfe auch Lebenshilfe ist. Menschen unterstützen sich gegenseitig und helfen einander Situationen durchzustehen, die alleine nur schwer zu bewältigen sind. Menschen brauchen Menschen, die einen verstehen, die Zugang zu deren Gedanken haben, weil sie sich einfühlen können oder, was oft besser ist, weil sie vergleichbares mitgemacht haben.

Jeder kann, mit der richtigen (Lebens)Hilfe alles erreichen. Da ist es egal, ob er/sie nur abnehmen will, ob das Wohlbefinden verbessert werden soll, ob eine Lebenskrise überwunden werden soll etc. Die Hilfe steckt in einem selber, oft sieht man sie einfach nur nicht, weil man sich dessen einfach nicht bewusst ist. Hier kommen Lebensberater, Coaches, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychotherapeuten ins Spiel. Sie können helfen und durch schwierige Situationen begleiten und unterstützen.

Fazit:
Wenn Ihr mal wieder in einer Situation seid, die Euch weiterbringen kann (und wenn es nur darum geht einen Brief zu schreiben) und Ihr nicht wisst, was dabei raus kommt, dann denkt nicht „Was wäre, wenn das schief geht?“ sondern denkt „Wenn ich es nicht probiere, werde ich es nie erfahren“ und macht einfach … denn wie heißt es so schön: „Hinfallen, Krone richten, aufstehen und nochmal machen“.

In diesem Sinne wünsche Ich Euch eine schöne, erfolgreiche Zeit.

Euer Jens

Gesund abnehmen mit Training zuhause

Immer wieder habe ich Training mit dem eigenen Körpergewicht erwähnt und möchte nun auch endlich dazu kommen.

Gesund Abnehmen mit Training zuhause …

Warum Training mit dem eigenen Körpergewicht?

Die Antwort ist recht simpel: Ihr braucht in der Regel nichts, außer Eurem Körper. Nehmen wir mal den Klassiker Liegestütz: Ihr braucht Euren Körper und den Boden. Oder Trizeps-Dips: Ihr braucht Euren Körper und einen Stuhl. Ich hab damals damit angefangen, weil ich Verweigerer von Fitnessstudios bin, aber kein Fitnessgerät zuhause hatte.

Aber das sind alles Kraftübungen … hilft mir das gesund abzunehmen?

Kurz und knapp: Ja. Das Thema kommt zwar nochmal, aber man kann es nicht oft genug sagen: Muskeln verbrauchen Energie. Mehr Muskeln verbrauchen also mehr Energie. Diese Energie wird auch verbraucht, wenn die Muskeln grade nicht arbeiten (also zum Erhalt). Also Krafttraining fördert den Muskelaufbau und der Muskelaufbau hilft bei der großen Thematik „Gesund Abnehmen“.

Was spricht noch für Training zuhause?

Es ist schnell gemacht und man hat keine Anfahrtszeit zum Studio. Man spart also die Zeit, die man sonst für den Hin- und Rückweg bräuchte. Dazu spart man natürlich zusätzlich zur Mitgliedsgebühr ggf. Spritkosten, je nachdem, wie weit Ihr fahren müsst. Das Geld kann dann besser in die Ernährung fließen und kann damit euch weiter unterstützen beim gesund Abnehmen. In Wilhelmshaven merkt man dann den letzten Punkt noch: Das unschöne Wetter hilft nicht grade bei der Motivation und man hat durch das Training zuhause eine Ausrede weniger.

Außerdem ist das duschen (meiner Erfahrung nach) in den eigenen vier Wänden angenehmer.

Welche Übungen soll ich machen?

Geeignet sind alle Körpergewichts-Übungen, wie zum Beispiel Liegestütze, Kniebeuge und Bauchpressen (besser bekannt als Crunches).

Aber ich habe das noch nie gemacht, welche in welcher Reihenfolge sind denn sinnvoll?

Um ein Gefühl zu bekommen, was man machen kann, empfehle ich das 7-Minuten-Workout (es sind etwas mehr als 7 Minuten, aber trotzdem in sehr kurzer Zeit machbar), auf das ich schon diverse Male hingewiesen habe (und bis heute euch immer vertröstet habe). Abgesehen von Eurem Körper benötigt Ihr einen Stuhl und eine Wand.

Das 7-Minuten-Workout ist ein Workout, dass aus 12 Übungen besteht. Diese Übungen werden jeweils 30 Sekunden gemacht und sind gefolgt von 10 Sekunden Pause. Auf einer Unbequemlichkeitsskala von 1-10 sollte man sich bei ca. 8 bewegen. Man ist also, wenn man richtig loslegt, hinterher ziemlich erschöpft, aber glücklich, dass man das geschafft und durchgezogen hat. Außerdem muss erwähnt werden, dass die beiden Herren, die das entwickelt haben (Brett Kilka und Chris Jordan) Sportwissenschaftler am Human Performance Institute sind und in der Tat wissen, was sie machen.

Bitte übernehmt Euch aber bei diesen 12 Übungen nicht, 30 Sekunden können sehr lang werden … Immer daran denken, wenn Ihr was noch nicht so oft hinbekommt, dann ist das kein Beinbruch.

Was sind nun diese 12 Übungen?

Die 12 Übungen (auf die Ausführung gehe ich in einem Video näher ein) sind:

1. Hampelmann
2. Wandsitz
3. Liegestütze
4. Crunches
5. Step-up auf Stuhl
6. Kniebeugen
7. Trizeps-Dips
8. Unterarmstütz
9. Auf der Stelle laufen mit angezogenen Knien
10. Ausfallschritte
11. Liegestütze mit Rotation
12. Seitlicher Unterarmstütz

Jede Übung dauert, wie schon geschrieben, 30 Sekunden. Alternativ, wie sonst bei Eigengewichtsübungen üblich, kann man natürlich auch bis zum Muskelversagen (also keine Wiederholung mehr möglich) arbeiten. Aber das würde ich nicht empfehlen, wenn man nicht schon eine gewissen Grundkondition hat.

Wie kann ich mir helfen, dass ich die Zeit hinbekomme?

Am besten nutzt Ihr eine App auf dem Smartphone oder ihr geht auf die Internetseite http://www.7-min.com auf der Ihr auch einen Timer findet.

Was muss ich abschließend noch wissen?

Erst mal muss gesagt werden, dass das 7-Minuten-Workout recht anspruchsvoll ist. Also wenn man nicht mehr kann, dann ist das keine Schande, grade, wenn man noch keine Erfahrungen hat.

Das Workout gibt nur ein Bild, von dem was möglich ist. Will man gesund abnehmen, dann gehört in jedem Fall Motivation dazu und die erreicht man nicht, durch eintöniges Training mit immer dem gleichen Workout.

Hört auf Euren Körper. Wenn der Körper sagt, dass er nicht mehr kann, dann macht lieber eine Ausführung weniger. Wenn Ihr Muskelkater habt, dann gönnt Euch eine Pause. Eure Muskeln brauchen auch Erholungsphasen.

 

Wenn Ihr noch fragen habt, dann zögert nicht uns zu kontaktieren oder einen Kommentar zu hinterlassen.